Lijiang liegt weiter nördlich und noch einmal höher als Dali. Auch hier gibt es eine sehr schöne Altstadt, die komplett zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Überall schlängeln sich kleine Bäche durch die Stadt und die altertümlichen Häuser sehen auch sehr nett aus. Besonders schön wird das ganze wenn nachts alles mit roten Laternen beleuchtet ist. Auch hier wird das Geld mit den Minderheiten verdient. In diesem Fall die Naaxi. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen und in einem Naaxi-Courtyard Hostel genächtigt. Leider wurde meine Krankheit schlimmer und lag dank Fieber Abends schon früh im Bett.
Dienstag, 24. März 2009
Urlaubsbericht: Dali
Von Xishuanbanna aus ging es mit dem Flieger weiter nach Dali in den Norden Yunnans. Zuerst wurde gescherzt welche Fluggesellschaft es wohl werden sollte, weil wir nicht online sondern bei einem Cafe im Ort gebucht hatten. Doch dann rollte ca. eine Stunde vor Abflug doch tatsächlich die Lucky Air, die hier und da im Onlineportal Elong.com auftaucht aufs Flugfeld. Unsere Freude hielt sich in Grenzen ;). Gelandet sind wir aber ca 1h später trotzdem.
Dali befindet sich am Erhai Lake und hat eine sehr schöne Altstadt. Wir vebrachten den Tag damit durch die Altstadt zu ziehen und den Tag sehr entspannt angehen zu lassen. Leider meldete sich zum ersten mal im Urlaub mein Magen, so dass ich doch eher eingeschränkt war.
In China gibts es insgesamt 56 Minderheiten. Das lernen die Kinder schon in der Schule. Und der gemeine Han Chinese schaut sich die Minderheiten auch sehr gern mal an. Was dazu führt, dass es ganze Dörfer gibt in denen die Leute traditionelle Gewänder tragen und Sachen verkaufen. Für die Chinesen ist dies eine Art Vergnügungspark. Und was kann es dort schöneres geben als sich auch einmal in diesen Gewändern fotographieren zu lassen. Was dem Europäer wundern lässt ist für den Chinesen aber ein wirklich schöner Ausflug (Hao Wan!).
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Dali befindet sich am Erhai Lake und hat eine sehr schöne Altstadt. Wir vebrachten den Tag damit durch die Altstadt zu ziehen und den Tag sehr entspannt angehen zu lassen. Leider meldete sich zum ersten mal im Urlaub mein Magen, so dass ich doch eher eingeschränkt war.
In China gibts es insgesamt 56 Minderheiten. Das lernen die Kinder schon in der Schule. Und der gemeine Han Chinese schaut sich die Minderheiten auch sehr gern mal an. Was dazu führt, dass es ganze Dörfer gibt in denen die Leute traditionelle Gewänder tragen und Sachen verkaufen. Für die Chinesen ist dies eine Art Vergnügungspark. Und was kann es dort schöneres geben als sich auch einmal in diesen Gewändern fotographieren zu lassen. Was dem Europäer wundern lässt ist für den Chinesen aber ein wirklich schöner Ausflug (Hao Wan!).
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Urlaubsbericht: Xishuanbanna
Die nächste Station unserer Reise war Xishuanbanna direkt an der Grenze zu Laos. Dort genossen wir mehrere Tage die Südostasiatische Flair und trafen auf die Gruppe um Henning (Daniel, Jo, Uli) und für wenige Stunden auch auf Svenson und Heiko. Zufällig trieben wir uns alle zur selben Zeit in der Stadt Jinghong herum. Xishuanbanna erinnert von den Leuten und der ganzen Atmosphäre eher an Thailand oder andere Länder in Südostasien. Auch die Straßenschilder sind zweisprachig gehalten und kann deutlich erkennen, dass die meisten Menschen der Dai-Minderheit angehören.
Am ersten Tag liehen wir uns Fahrräder und erkundeten die Umgebung entlang des Mekong, was zu einer 60 km Fahrradtour durch die Kautschuk Plantagen und Reisfelder führte. Am Ende konnte kaum einer von uns noch sitzen und die letzten Kilometer die Berge hoch und runter wurden nicht nur für mich zu Qual. Zu sehen gab es aber wunderschöne Landschaften.
Die nächsten zwei Tage verbrachten wir mit einer Trekkingtour durch die Region. Wir wurden von einem Guide durch die Tee- und Kautschukplantagen und durch den Urwald geführt. Geschlafen haben wir dann nachst in einem kleinen Dorf bei einer Familie auf dem Wohnzimmerboden. Geschlafen habe ich nicht wirklich viel, was aber viel mehr daran lag, dass Jörn von der einen Seite gescharacht und Uli von der anderen Seite gehustet hat als an dem harten Boden. Mr. Rush ( unser Guide) erzählte uns viele interessante Geschichten und hatte teilweise auch eher kritische Ansichten, was wir bis jetzt so auch noch nicht erlebt hatten. Nachts saßen Jörn und ich noch mit der Familie und Mr. Rush am Feuer und wir wunderten uns warum wir das Chinesisch das gesprochen wurde so gut verstehen konnte. Aber wurde uns erklärt, dass Putonghua (Hochchinesisch) dort quasi auch nur als Fremdsprache in der Schule gelernt wird und da der Guide ursprünglich nicht aus dieser Gegend kommt und die beiden so keine andere Wahl hatten als sich mit leichten Vokabeln und sehr langsam zu unterhalten. Gelernt haben wir auch dass der chinese eine besondere Verbindung zur Brandrodung hat... Nebenbei erklärte Mr. Rush uns, dass die Kautschukbäume nach 30 Jahren "gefällt und neu geplfanzt werden müsse" und deutete dabei auf die verkohlten Überreste auf einem Berg. Man ann es die ganze Zeit überall qualmen sehen. Es vergeht kaum eine Busfahrt auf der man nicht einen Bauer sein Feld anstecken sieht.

Das Dorf in dem wir übernachtet haben
Am ersten Tag liehen wir uns Fahrräder und erkundeten die Umgebung entlang des Mekong, was zu einer 60 km Fahrradtour durch die Kautschuk Plantagen und Reisfelder führte. Am Ende konnte kaum einer von uns noch sitzen und die letzten Kilometer die Berge hoch und runter wurden nicht nur für mich zu Qual. Zu sehen gab es aber wunderschöne Landschaften.
Die nächsten zwei Tage verbrachten wir mit einer Trekkingtour durch die Region. Wir wurden von einem Guide durch die Tee- und Kautschukplantagen und durch den Urwald geführt. Geschlafen haben wir dann nachst in einem kleinen Dorf bei einer Familie auf dem Wohnzimmerboden. Geschlafen habe ich nicht wirklich viel, was aber viel mehr daran lag, dass Jörn von der einen Seite gescharacht und Uli von der anderen Seite gehustet hat als an dem harten Boden. Mr. Rush ( unser Guide) erzählte uns viele interessante Geschichten und hatte teilweise auch eher kritische Ansichten, was wir bis jetzt so auch noch nicht erlebt hatten. Nachts saßen Jörn und ich noch mit der Familie und Mr. Rush am Feuer und wir wunderten uns warum wir das Chinesisch das gesprochen wurde so gut verstehen konnte. Aber wurde uns erklärt, dass Putonghua (Hochchinesisch) dort quasi auch nur als Fremdsprache in der Schule gelernt wird und da der Guide ursprünglich nicht aus dieser Gegend kommt und die beiden so keine andere Wahl hatten als sich mit leichten Vokabeln und sehr langsam zu unterhalten. Gelernt haben wir auch dass der chinese eine besondere Verbindung zur Brandrodung hat... Nebenbei erklärte Mr. Rush uns, dass die Kautschukbäume nach 30 Jahren "gefällt und neu geplfanzt werden müsse" und deutete dabei auf die verkohlten Überreste auf einem Berg. Man ann es die ganze Zeit überall qualmen sehen. Es vergeht kaum eine Busfahrt auf der man nicht einen Bauer sein Feld anstecken sieht.
Das Dorf in dem wir übernachtet haben
Unser letzter Tag in Xishuanbanna war auf jeden Fall eins der Highlights dort. Uns wurde von Heiko und Sven empfohlen eine Fahrradtour zu einem Wasserfall im Dschungel zu machen. Wir hatten aber wohl überhört, dass der Weg dorthin größtenteils aus Schotterpiste bestand. Im Nachhinein weiß ich nicht ob der Weg den Berg hoch oder runter schlimmer war. Nach ca. 3 Stunden kamen wir ziemlich fertig in einem kleinen Dorf an, von wo aus es noch einmal ca. 1 h durch den Dschungel ging. Geführt wurden wir von 3 kleinen Jungs die sich ein wenig dazu verdienen wollten. Am Wasserfall angekommen packten wir erstmal unsere Badehose aus und sprangen hinein. Das Wasser war aber so eiskalt, dass es bei wenigen Sprüngen blieb.
Donnerstag, 19. März 2009
Urlaubsbericht: Kunming
Nach dem Besuch in Fenghuang ging es dann per Bus und Bahn in den Süden Chinas. Genauer gesagt nach Kunming in die Hauptstadt der Provinz Yunnan.
zuerst wurden wir auf der Busfahrt zum Bahnhof in der nächsten Stadt übers Ohr gehauen (aber nicht nur wir sondern die Chinesen auch). Im Busbahnhof sahen wir, dass der eigentlich Bus schon voll war. Aber eine Frau rief aus einem andern allen Wartenden zu dass dieser Bus auch direkt in die selbe Stadt fahren würde. Also stiegen alle ein. Auf halber Strecke wurden wir dann in irgendeinem Busbahnhof aus dem Bus geschmissen um den Bus zu wechseln was mindestens eine halbe Stunde dauerte. Irgendwann kam dann auch das schäbigste Modell was die ganze Anlage zu bieten hatte. Die obligatorischen Hocker im Gang durften natürlich auch nicht fehlen. Nach dem wieder alle eingestiegen waren war der Bus eigentlich voll. Was aber keinen daran hinderte 10 Meter nach verlassen des Bahnhofs noch mehr Leute hereinzuquetschen. Den Rest der fahrt saß ich dann im kalten Fahrtwind weil sich die Frau in der Reihe vor mir in regelmäßigen Abständen aus dem Fenster übergab. Auf jeden Fall eine der unangenehmeren Fahrten.
In Huaihua angekommen wollten wir uns dann Zugtickets nach Kunming besorgen. Dies gestaltet sich aber während des chinesischen Neujahrs recht schwierig, da alle Chinesen nach Hause zu ihren Familien fahren. Vor dem Ticket Office waren lange Schlangen und auf dem Bahnhofsvorplatz war eine großes Zelt aufgebaut wo die Menschen auf ihren Zug warteten. Also entschieden wir uns für die "blöde Ausländer" Taktik. Wir fragten einen Bahnangestellten wo man denn hier Tickets bekommen würde und schon wurden wir an den Schlangen vorbeigeführt direkt zum Ticketschalter wo der Man uns half. Schlaf- und Sitzplätze waren ausverkauft und so entschieden wir uns mangels anderer Optionen für Stehplätze. Der Plan war eigentlich sich ein ruhiges Plätzchen im Gang zu suchen und versuchen dort zu schlafen aber es kam dann doch ein wenig anders.
Als abends dann die Türen zum Bahnsteig aufgingen fing die wartende Meute auf einmal an zu rennen. Da normalerweise in chinesischen Zügen alle Plätze reservierte sind, war dies schon ein wenig ungewohnt. Als wir dann am Gleis angekommen waren sahen wir wie sich die Menschen in die Wagons quetschten. Wir stürzten uns dann auch mit unserem Gepäck in den Kampf. Kurz bevor ich mir genug Platz verschafft hatte um in den Wagon einzusteigen zog mich dann ein Schaffner am Ärmel und versuchte mir zu signalisieren ob ich noch Schlafplätze haben wollte. Zuerst reagierte ich garnich darauf da ich zu sehr damit mit herumschubsen und einsteigen beschäftigt war. Der Wagon war mittlerweile schon voll mit Leuten. Man kann sich das ungefähr so vorstellen wie die U-bahnen bei einem Fussballspiel, nur dass die ganze Fahrt 7 Stunden dauern sollte. Anscheinend werden an Neujahr die Bahnen in China einfach bis zum Rand mit Menschen gefüllt. Als der Schaffner mir und Paul dann angeboten hatte doch noch einen Platz im Schlfawagen zu bekommen mussten wir noch Jörn und Stefan wieder aus dem Wagon bekommen die schon eingestiegen waren. Diese berichteten später, dass dort drinnen die innersten Instinkte zum Vorschein gekommen waren und sie sich irgendwann mit Schubsen und drängeln den Weg wieder nach draußen Bahnen musste. Am Ende hatten wir dann sogar wirklich jeder sein eigenes Bett. Der Schaffner wollte sich nichtmal selber was dazu verdienen so wie wir erst vermutet hatten sondern berechnet uns nur die ca. 4 euro aufpreis die uns raus aus der Hölle gebracht haben. Anscheinend waren dies Plätze wo die Leute nicht erschienen sind und diese aus Massenpaniktechnischen Gründen nicht an die Chinesen vergeben werden konnten. Auf jeden Fall hatten wir ein riesen Glück denn 7 Stunden lang wären wir mit dem zug auf jeden Fall nicht.
Den Tag in Kunming verbrachten wir dann sehr entspannt mit gammeln bei über 20°C und Sonnenschein. Wir schlenderten durch einen Park in dem jede Menge los war. Überall wurde Musik gemacht, getanzt oder einfach nur mit dem Nachwuchs spaziert.
Chor im Park
Auch einen Frisörbesuch gönnten wir uns, bei dem Paul und Jörn gerade noch verhindern konnte die koreanische Stylerfrisur verpasst zu bekommen. Der Friseur behauptete zwar steif und fest, dass das besser aussehen würde aber die beiden konnte er einfach nicht umstimmen.
Friseurbesuch
zuerst wurden wir auf der Busfahrt zum Bahnhof in der nächsten Stadt übers Ohr gehauen (aber nicht nur wir sondern die Chinesen auch). Im Busbahnhof sahen wir, dass der eigentlich Bus schon voll war. Aber eine Frau rief aus einem andern allen Wartenden zu dass dieser Bus auch direkt in die selbe Stadt fahren würde. Also stiegen alle ein. Auf halber Strecke wurden wir dann in irgendeinem Busbahnhof aus dem Bus geschmissen um den Bus zu wechseln was mindestens eine halbe Stunde dauerte. Irgendwann kam dann auch das schäbigste Modell was die ganze Anlage zu bieten hatte. Die obligatorischen Hocker im Gang durften natürlich auch nicht fehlen. Nach dem wieder alle eingestiegen waren war der Bus eigentlich voll. Was aber keinen daran hinderte 10 Meter nach verlassen des Bahnhofs noch mehr Leute hereinzuquetschen. Den Rest der fahrt saß ich dann im kalten Fahrtwind weil sich die Frau in der Reihe vor mir in regelmäßigen Abständen aus dem Fenster übergab. Auf jeden Fall eine der unangenehmeren Fahrten.
In Huaihua angekommen wollten wir uns dann Zugtickets nach Kunming besorgen. Dies gestaltet sich aber während des chinesischen Neujahrs recht schwierig, da alle Chinesen nach Hause zu ihren Familien fahren. Vor dem Ticket Office waren lange Schlangen und auf dem Bahnhofsvorplatz war eine großes Zelt aufgebaut wo die Menschen auf ihren Zug warteten. Also entschieden wir uns für die "blöde Ausländer" Taktik. Wir fragten einen Bahnangestellten wo man denn hier Tickets bekommen würde und schon wurden wir an den Schlangen vorbeigeführt direkt zum Ticketschalter wo der Man uns half. Schlaf- und Sitzplätze waren ausverkauft und so entschieden wir uns mangels anderer Optionen für Stehplätze. Der Plan war eigentlich sich ein ruhiges Plätzchen im Gang zu suchen und versuchen dort zu schlafen aber es kam dann doch ein wenig anders.
Als abends dann die Türen zum Bahnsteig aufgingen fing die wartende Meute auf einmal an zu rennen. Da normalerweise in chinesischen Zügen alle Plätze reservierte sind, war dies schon ein wenig ungewohnt. Als wir dann am Gleis angekommen waren sahen wir wie sich die Menschen in die Wagons quetschten. Wir stürzten uns dann auch mit unserem Gepäck in den Kampf. Kurz bevor ich mir genug Platz verschafft hatte um in den Wagon einzusteigen zog mich dann ein Schaffner am Ärmel und versuchte mir zu signalisieren ob ich noch Schlafplätze haben wollte. Zuerst reagierte ich garnich darauf da ich zu sehr damit mit herumschubsen und einsteigen beschäftigt war. Der Wagon war mittlerweile schon voll mit Leuten. Man kann sich das ungefähr so vorstellen wie die U-bahnen bei einem Fussballspiel, nur dass die ganze Fahrt 7 Stunden dauern sollte. Anscheinend werden an Neujahr die Bahnen in China einfach bis zum Rand mit Menschen gefüllt. Als der Schaffner mir und Paul dann angeboten hatte doch noch einen Platz im Schlfawagen zu bekommen mussten wir noch Jörn und Stefan wieder aus dem Wagon bekommen die schon eingestiegen waren. Diese berichteten später, dass dort drinnen die innersten Instinkte zum Vorschein gekommen waren und sie sich irgendwann mit Schubsen und drängeln den Weg wieder nach draußen Bahnen musste. Am Ende hatten wir dann sogar wirklich jeder sein eigenes Bett. Der Schaffner wollte sich nichtmal selber was dazu verdienen so wie wir erst vermutet hatten sondern berechnet uns nur die ca. 4 euro aufpreis die uns raus aus der Hölle gebracht haben. Anscheinend waren dies Plätze wo die Leute nicht erschienen sind und diese aus Massenpaniktechnischen Gründen nicht an die Chinesen vergeben werden konnten. Auf jeden Fall hatten wir ein riesen Glück denn 7 Stunden lang wären wir mit dem zug auf jeden Fall nicht.
Den Tag in Kunming verbrachten wir dann sehr entspannt mit gammeln bei über 20°C und Sonnenschein. Wir schlenderten durch einen Park in dem jede Menge los war. Überall wurde Musik gemacht, getanzt oder einfach nur mit dem Nachwuchs spaziert.
Auch einen Frisörbesuch gönnten wir uns, bei dem Paul und Jörn gerade noch verhindern konnte die koreanische Stylerfrisur verpasst zu bekommen. Der Friseur behauptete zwar steif und fest, dass das besser aussehen würde aber die beiden konnte er einfach nicht umstimmen.
Abends im Restaurant gabs es dann einen leichten Tumult um unseren Tisch und wir verstanden nicht so ganz warum bis ein Typ vom Nachbartisch geholt wurde und uns fragte: "Did you really order frog". Jörn drehte sich dann eiskalt rum und meinte ja. Da hatten wir bei der Bilder Auswahl dann doch kein Hühnchen erwischt. War aber wirklich lecker und zu empfehlen.
BILDER
BILDER
Sonntag, 15. März 2009
Urlaubsbericht: Fenghuang
Weiter gings von Zhangjiajie in das Fischerörtchen Fenghuang. Wir wollten schon am Abend vorher Bustickets kaufen aber uns wurde gesagt dass wir diese direkt im Bus bekommen. Also versuchten wir unser Glück am nächsten Tag am Busbahnhof. Der Bus sollte jede halbe Stunde fahren. Wir wunderten uns warum der Platz wo er abfahren sollte leer war aber trotzdem jede Menge Leute warteten. Nach 20 Minuten kam er dann auch. Das ganze lief dann aber so ab, dass die Meute in die Richtung des noch fahrenden Busses rannte und es ein riese Gedränge hab um in den Bus zu kommen. Sowas hatten wir bis dahin auch noch nicht erlebt. Wir hatten beim ersten Anlauf mit unserem Gepäck nicht den Hauch einer Chance einen Platz zu bekommen. Beim zweiten Versuch half uns zum Glück eine nette Dame. Sie führte uns zu einem Platz außerhalb das Bahnhofs, wo wir dann zuerst einsteigen konnten bevor der eigentlich Kampf eröffnet wurde. Diese Form der Hilfsbereitschaft bekommt man zum Glück sehr oft zu spüren.
Auf der eigentlich nur eine Stunde dauernden Fahrt hatten wir einen riesen Stau. Überall auf der Straße liefen Menschen und die normalerweise abschreckende Wirkung einer Bushupe hatte sich bis hierhin nicht rumgesprochen. Auf der Gegenseite kam uns irgendwann auch ein Mann zu Fuß mit einem Handkarren entgegen. Es schien im ziemlich gleichgültig, dass hinter ihm eine riesen Schlange aus Autos, Bussen und LKWs war.
In Fenghuang schlenderten wir dann am Fluss entlang und gingen durch die kleinen Gasssen. Die Stadt ist wirklich sehr schön und hat etwas von Bilderbuch China. Abends wurden dann auf den Fluss kleine Papierschiffchen mit Kerzen gesetzt was wirklich schön aussah.
Abends ging es dann in die örtliche Dorfdisco wo Jörn leider seine Jacke mitsamt seiner Kamera geklaut wurde. Einen Teil der Nacht haben wir dann auf der Polizeistation verbracht aber leider ohne Erfolg.
Auf der eigentlich nur eine Stunde dauernden Fahrt hatten wir einen riesen Stau. Überall auf der Straße liefen Menschen und die normalerweise abschreckende Wirkung einer Bushupe hatte sich bis hierhin nicht rumgesprochen. Auf der Gegenseite kam uns irgendwann auch ein Mann zu Fuß mit einem Handkarren entgegen. Es schien im ziemlich gleichgültig, dass hinter ihm eine riesen Schlange aus Autos, Bussen und LKWs war.
In Fenghuang schlenderten wir dann am Fluss entlang und gingen durch die kleinen Gasssen. Die Stadt ist wirklich sehr schön und hat etwas von Bilderbuch China. Abends wurden dann auf den Fluss kleine Papierschiffchen mit Kerzen gesetzt was wirklich schön aussah.
Abends ging es dann in die örtliche Dorfdisco wo Jörn leider seine Jacke mitsamt seiner Kamera geklaut wurde. Einen Teil der Nacht haben wir dann auf der Polizeistation verbracht aber leider ohne Erfolg.
Samstag, 14. März 2009
Urlaubsbericht: Zhangjiajie
Weiter ging unsere Reise mit dem Flieger nach Changsha in die Provinz Hunnan. Dort haben wir uns Zugtickets nach Zhangjiajie besorgt. Es wurde uns gesagt, dass es in dem Zug nur Sitztickets gab. Diese enpuppten sich glücklicherweise als Sitzplätze im Sleeperabteil. Also wurde der Schlafsack ausgepackt und in eins der freien Betten gelegt.
Wir kamen mitten in der Nacht an und versuchten ein Hostel zu finden wo wir unseren Kram lassen konnten. Nach dem wir eins gefunden und eingecheckt hatten fanden wir heraus, dass der Park zu dem wir wollten nochmal 1.5h Busfahrt entfernt war. Also handelten wir mit der Dame an der Rezeption aus, dass wir der Zimmer lieber zwei Tage später hätten und beschlossen die Nacht im Park zu verbringen.
Am Busbahnhof wurde uns dann versichert, dass der Bus auch wirklich dort hin fährt wo wir hin wollten. Zwei Stunden später wurden wir dann an irgendeiner Eckes Des Nationalparks ausgesetzt, so wurden unsere Planungen für unsere Route komplett über den Haufen geschmissen. Im Nachhinein hat sich dies aber als praktisch herausgestellt, da wir den chinesischen Touristenhorden engegen gegangen sind und so doch relativ ungestört waren.
Die Landschaft im Park war wirklich spektakulär. Überall sieht man riesige Felssäulen die scheinbar aus dem Nichts in den Himmel ragen.

Zhangjiajie
Wir kamen mitten in der Nacht an und versuchten ein Hostel zu finden wo wir unseren Kram lassen konnten. Nach dem wir eins gefunden und eingecheckt hatten fanden wir heraus, dass der Park zu dem wir wollten nochmal 1.5h Busfahrt entfernt war. Also handelten wir mit der Dame an der Rezeption aus, dass wir der Zimmer lieber zwei Tage später hätten und beschlossen die Nacht im Park zu verbringen.
Am Busbahnhof wurde uns dann versichert, dass der Bus auch wirklich dort hin fährt wo wir hin wollten. Zwei Stunden später wurden wir dann an irgendeiner Eckes Des Nationalparks ausgesetzt, so wurden unsere Planungen für unsere Route komplett über den Haufen geschmissen. Im Nachhinein hat sich dies aber als praktisch herausgestellt, da wir den chinesischen Touristenhorden engegen gegangen sind und so doch relativ ungestört waren.
Die Landschaft im Park war wirklich spektakulär. Überall sieht man riesige Felssäulen die scheinbar aus dem Nichts in den Himmel ragen.
Zhangjiajie
Wir verbrachten den ganzen Tag damit die Berge rauf und runter zu laufen und uns von Obst und Bücherverkäufern anquatschen zu lassen. Eine habe ich sogar dazu gebracht mir einen Bildband für eine 50 Cent münze zu überlassen. Die Arme hatte verzweifelt versucht den Wechselkurs bei Ihren Kolleginnen zu erfragen aber diese konnten Ihr auch nicht helfen. Schliesslich hat die neugier nach dem glitzernden Ausländischen Geld doch gesiegt;). Ich war aber dann doch so nett und hab ihr ihr Buch wieder gegeben. Die Aussicht die man von den Bergen hatte war teilweise wirklich atemberaubend.
Abends kamen wir dann ziemlich erschöpft an einem Hostel oben auf einem Berg an. Das Zimmer war auch ziemlich teuer dafür, dass wir nur einen Raum mit 4 Matratzen auf dem Boden hatten.
Am nächsten Tag gingen wir dann weiter durch den Park. Wir entschieden uns kurzerhand den Aufzug auf die Berge nicht zu nehmen. Ja richtig die Chinesen haben außen an einen Berg kurzerhand einen riesigen Aufzug montiert. Die altmodische Treppenvariante war aber auch ok und vor allem billiger.
Wir hatten wieder eine Begegnung mit wilden Affen, diese waren aber diesmal freundlicher. Es war interessant und schockieren zu gleich die Chinesen zu sehen wie sie den Affen lachend vor dem "Nicht Füttern" Schild den Tieren eingeschweißt Bonbons und sogar ganze Cola Flaschen zuzuwerfen. Es wurde sich dann köstlich über die "doofen" Affen amüsiert die die Sachen nicht aufbekommen haben.
Abends kamen wir dann ziemlich erschöpft an einem Hostel oben auf einem Berg an. Das Zimmer war auch ziemlich teuer dafür, dass wir nur einen Raum mit 4 Matratzen auf dem Boden hatten.
Am nächsten Tag gingen wir dann weiter durch den Park. Wir entschieden uns kurzerhand den Aufzug auf die Berge nicht zu nehmen. Ja richtig die Chinesen haben außen an einen Berg kurzerhand einen riesigen Aufzug montiert. Die altmodische Treppenvariante war aber auch ok und vor allem billiger.
Wir hatten wieder eine Begegnung mit wilden Affen, diese waren aber diesmal freundlicher. Es war interessant und schockieren zu gleich die Chinesen zu sehen wie sie den Affen lachend vor dem "Nicht Füttern" Schild den Tieren eingeschweißt Bonbons und sogar ganze Cola Flaschen zuzuwerfen. Es wurde sich dann köstlich über die "doofen" Affen amüsiert die die Sachen nicht aufbekommen haben.
Freitag, 13. März 2009
Urlaubsbericht: Chengdu - Panda Breeding and Research Base
Den morgen bevor wir weiter geflogen sind haben wir noch den Panda Zoo in Chengdu besucht um einmal echte Pandas gesehen zu haben. Die Viecher machen eigentlich nicht viel außer auf dem Rücken liegen und sich Bambus reinziehen. Aber seht selbst...
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