Da wir unseren Urlaub bis zum letzten auskosten wollten flogen Stefan und ich von Guilin aus noch weiter nach Haerbin. Dies liegt ganz im Norden von China und ist dementsprechend kalt. Als wir ankamen waren es -20 °C. Also verdammt kalt. Haerbin ist berühmt für sein Schnee und Eisfestival. Die ganze Stadt hat einen rusischen Touch, da diese relativ nah an der rusischen Grenze liegt. In den Straßen kann man hier und da sogar kyrillische Zeichen lesen. Wir hatten schon im Dezember versucht dort hinzukommen haben aber leider keine Zugtickets bekommen. Das Festival war offiziell zwar schon vorbei aber die Skulpturen standen trotzdem noch. Leider sah man aber den Schneefiguren an, dass diese schon drei Monate alt waren. Das Eisfestival war aber doch sehr beeindruckend. Seit diesem Trip hat sich mein Empfinden für Kälte auf jeden Fall neu definiert. Man kann sich einfach nicht vorstellen wie unglaublich kalt es wurde als die Sonne untergegangen war. Nach einem Tag waren wir auch froh als wir mit dem Zug wieder ins 0°C "warme" Peking zurückkehren konnten.
Dienstag, 24. März 2009
Urlaubsbericht: Yangshuo
Nach einer wirklich schönen Zeit verließen wir dann per Flieger Yunnan Richtung Guangxi, genauer gesagt nach Guilin. Nach einer weiteren Stunde Bus erreichten wir dann Yangshuo. Die Gegend ist sehr berühmt für die wirklich ungewöhnliche Karstlandschaft. Diese ist auch auf dem 20 Yuanschein abgebildet.
Als wir ankamen wurden wir von wirklich warmen Wetter überrascht, da andere Gruppen nur ein paar Wochen vorher dort gefroren hatten. Wir entschlossen uns daher kurzerhand zu einer Kanutour über den Li-River. Davon existieren leider keine Fotos, da die Wahrscheinlichtkeit meine Kamera zu zerstören doch zu hoch gewesen wäre. Es gab jedoch den ein oder anderen Moment der es Wert gewesen wäre dokumentiert zu werden (Nein geschlossene Bierflaschen schwimmen nicht Stefan! ;) ).
Am nächsten Tag trafen wir dann auf Heiko und Sven die aus Hainan eingeflogen kamen. Tagsüber mieteten wir uns Fahrräder und fuhren durch die Gegend.
Abends ließen wir es uns nicht nehmen eine Touritour der fieseren Sorte mitzumachen: Kormoranfischen. Dabei wird dem Kormoran der Hals mit einem Strick verengt, so dass er den Fisch zwar fangen aber nicht schlucken kann. Anscheinend waren die Stricke bei unseren Vögeln aber zu locker. Die meisten haben es geschafft die Fische zu schlucken. Es war aber wirklich interessant zu sehen aus was man für Ideen kommen kann.
Kormoranfischen
Als wir ankamen wurden wir von wirklich warmen Wetter überrascht, da andere Gruppen nur ein paar Wochen vorher dort gefroren hatten. Wir entschlossen uns daher kurzerhand zu einer Kanutour über den Li-River. Davon existieren leider keine Fotos, da die Wahrscheinlichtkeit meine Kamera zu zerstören doch zu hoch gewesen wäre. Es gab jedoch den ein oder anderen Moment der es Wert gewesen wäre dokumentiert zu werden (Nein geschlossene Bierflaschen schwimmen nicht Stefan! ;) ).
Am nächsten Tag trafen wir dann auf Heiko und Sven die aus Hainan eingeflogen kamen. Tagsüber mieteten wir uns Fahrräder und fuhren durch die Gegend.
Abends ließen wir es uns nicht nehmen eine Touritour der fieseren Sorte mitzumachen: Kormoranfischen. Dabei wird dem Kormoran der Hals mit einem Strick verengt, so dass er den Fisch zwar fangen aber nicht schlucken kann. Anscheinend waren die Stricke bei unseren Vögeln aber zu locker. Die meisten haben es geschafft die Fische zu schlucken. Es war aber wirklich interessant zu sehen aus was man für Ideen kommen kann.
Da das Bild auf dem 20 Yuan Schein aus dieser Gegend stammt machten Jörn und ich uns dann am nächsten Tag auf um dieses Panorama zu finden. Also wanderten wir den ganzen Tag Den Li-River entlang. Immer wieder hörten wir von links und rechts des Wegesrandes ein "Hello Bamboo". Anscheinend jeder in dieser Gegend besitzt so ein Bambusflos oder kennt jemand der eins hat. Mit diesem kann man sich dann über den Fluss schippern lassen. Nach einer Zeit kann einen das Ganze aber doch nerven.
Da is das Ding!
An unserem letzten Tag gingen wir dann in den Felsen klettern. Die Idee kam von Heiko und Sven die auch in Peking regelmäßig klettern gehen. Das Gebiet ist sehr bekannt für seine Kletterrouten. Wir mieteten uns einen Guide und Material in einem Laden im Ort und verbrachten den Tag dann mit klettern.
FOTOS
FOTOS
Urlaubsbericht: Yuanyang
Als nächstes Reiseziel hatten wir uns die Reisterassen in Yuanyang ausgesucht. Von Kunming aus sollte es mit dem Sleeperbus weiter gehen. Was eine recht entspannte 6 Stunden Busfahrt werden sollten kam dann aber doch ganz anders. Wir wunderten uns zuerst warum wir am Busbahnhof vorbei an den ersten Reihen an geparkten Bussen zu einem alten heruntergekommenen Bus in der letzten Ecke des Busbahnhofs geführt worden vor dem ein großer Haufen Säcke lag.
Unsere Mitreisenden konnte man guten Gewissens als Pöbel bezeichnen. Von Innen hielt der Bus auch was er von Außen versprach. Alles war heruntergekommen und der Geruch war auch eher speziell (ein Chinese forderte einen anderen auf seine Füße doch mal schleunigst aus der Nähe seines Kopfes zu bewegen weil diese doch sehr stinken...der Privatunterricht macht sich also doch bezahlt). Als der Bus eigentlich fahrplanmäßig abfahren sollten wurde auf einmal angefangen den ganzen Kram der um den Bus herumlag auf das Dach zu schnallen. Mit Seilen wurde allersamt Kram aufgeladen darunter auch ein riesen Fernseher. Der besorgte Maschinenbauer machte sich auch langsam um die Überladung des Busses und war froh als der Fahrer dem ganzen Irrsinn dann Einhalt gebot. Doch ein paar Hunderter ließen dessen Widerstand auch schnell verfliegen und es wurde munter weiter auf das Dach geladen. Irgendwann war das Spektakel dann vorbei und wir konnten uns in unsere ca. 1,40 Meter langen Betten kuscheln. Stefan und ich teilten uns ein Doppelbett. Jörn hatte das Vergnügen sein Bett (und seine Mickeymouse Bettdecke!) mit einem Chinesen zu teilen. Nicht wie vorgesehen 6 Stunden dauerte die Fahrt im Endeffekt über 9. Mit tollen 1 h Stops um ein Paket im nirgendwo abzuliefern.
es wurde lustig aufgeladen...
Unsere Mitreisenden konnte man guten Gewissens als Pöbel bezeichnen. Von Innen hielt der Bus auch was er von Außen versprach. Alles war heruntergekommen und der Geruch war auch eher speziell (ein Chinese forderte einen anderen auf seine Füße doch mal schleunigst aus der Nähe seines Kopfes zu bewegen weil diese doch sehr stinken...der Privatunterricht macht sich also doch bezahlt). Als der Bus eigentlich fahrplanmäßig abfahren sollten wurde auf einmal angefangen den ganzen Kram der um den Bus herumlag auf das Dach zu schnallen. Mit Seilen wurde allersamt Kram aufgeladen darunter auch ein riesen Fernseher. Der besorgte Maschinenbauer machte sich auch langsam um die Überladung des Busses und war froh als der Fahrer dem ganzen Irrsinn dann Einhalt gebot. Doch ein paar Hunderter ließen dessen Widerstand auch schnell verfliegen und es wurde munter weiter auf das Dach geladen. Irgendwann war das Spektakel dann vorbei und wir konnten uns in unsere ca. 1,40 Meter langen Betten kuscheln. Stefan und ich teilten uns ein Doppelbett. Jörn hatte das Vergnügen sein Bett (und seine Mickeymouse Bettdecke!) mit einem Chinesen zu teilen. Nicht wie vorgesehen 6 Stunden dauerte die Fahrt im Endeffekt über 9. Mit tollen 1 h Stops um ein Paket im nirgendwo abzuliefern.
Als wir dann doch endlich einmal ankamen mieteten wir uns eine Fahrerin die uns den kompletten Tag herumfahren sollte. Sofort ging es los um noch den Sonnenaufgang zu erwischen. Für den tollsten Effekt kamen wir wohl ein paar Minuten zu spät aber es war trotzdem richtig schön.
Den restlichen Tag verbrachten wir dann damit uns durch die Gegend fahren zulassen und durch die Reisterassen zu laufen. Es ist echt beeindruckend wenn man bedenkt, dass alles einmal mit den Händen angelegt wurde.
In unserem Hostel trafen wir dann einen deutschen der mit dem Fahrrad von Bangkok bis nach Hamburg fährt. Dieser ist eigentlich Beamter und hat sich sein Sabattjahr genommen und lebt dieses Jahr von seinem halben Gehalt und finanziert sich so seine Reise. Diesen nahmen wir dann mit um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Natürlich wimmelte es nur so von Chinesen mit ihren teueren Fotoausrüstungen. Da es aber doch ein wenig steil den Berg herunterging, mietete sich der wohlbetuchte Chineses kurzerhand einheimische schmächtige Damen die die schwere Kameraausrüstung für sie den Berg hoch und wieder herunter trugen....
Den restlichen Tag verbrachten wir dann damit uns durch die Gegend fahren zulassen und durch die Reisterassen zu laufen. Es ist echt beeindruckend wenn man bedenkt, dass alles einmal mit den Händen angelegt wurde.
In unserem Hostel trafen wir dann einen deutschen der mit dem Fahrrad von Bangkok bis nach Hamburg fährt. Dieser ist eigentlich Beamter und hat sich sein Sabattjahr genommen und lebt dieses Jahr von seinem halben Gehalt und finanziert sich so seine Reise. Diesen nahmen wir dann mit um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Natürlich wimmelte es nur so von Chinesen mit ihren teueren Fotoausrüstungen. Da es aber doch ein wenig steil den Berg herunterging, mietete sich der wohlbetuchte Chineses kurzerhand einheimische schmächtige Damen die die schwere Kameraausrüstung für sie den Berg hoch und wieder herunter trugen....
Urlaubsbericht: Shangri-La
Weiter ging es weiter Richtung Norden und auf über 3000m nach Shangri-La an die Grenze zu Tibet. Dort konnte man eindeutig den tibetanischen Einfluss spüren. Jörn und Stefan hatten am Abend zuvor während ich im Bett lag in Lijiang zwei Mädels aufgetan die spontan mit uns mit nach Shangri-La kommen wollten. Wir besuchten das größte buddhistische Kloster in China außerhalb Tibets. Dies hat uns auf jeden Fall schonmal einen Vorgeschmack auf unsere im Frühling geplante Reise nach Tibet gegeben und definitiv Lust auf Mehr gemacht.
Das Kloster
Im Kloster...
Mönche die ihre Gewänder waschen...
einfach ein schönes bild...
Am nächsten Morgen als es eigentlich weitergehen sollte in die Tigersprungschlucht musste ich aber dank meiner Krankheit dann die Reißleine ziehen. Eine zweitägige Wanderung traute ich mir dank Fieber wirklich nicht zu. Also ging es für mich ins chinesische Krankenhaus und für die anderen mit dem Bus weiter in die Tigersprungschlucht.
Bewaffnet mit meinem Mandarin Phrase Book ging es dann ins Krankenhaus. Sofort durfte ich in einem Arztzimmer Platz nehmen. Auch der Arzt ließ keine zwei Minuten auf sich warten. Der Doktor der dann hereinkam erinnerte mich zwar mehr an einen tibetanischen Schafshirten als an einen wirklichen Doktor aber in dem Moment war mir das auch egal. Er fragte was ich habe. In gekonnten Chinesisch erwiderte ich, ich sei krank. Wo denn war seine nächste Frage. Mit meinem Finger deutete ich in meinen Rachen und laß Fieber aus meinem Phrasebook ab. Ergänzend fügte ich noch in feinstem Mandarin ein "und über alles nicht gut" hinzu. Ohne auch nur von seinem Stuhl aufzustehen erstellte der Doc seine Diagnose. Währenddessen kam auch noch eine tibetische Familie herein und eine Frau drückte dem Arzt ein Telefon ans Ohr. Die vier Männern nahmen währenddessen hintermir auf eine Bank platz. nach eine paar Minuten während mit einer Hand telefoniert und mit der anderen mein Krankenblatt ausgefüllt wurde waren wir dann wieder unter uns. Als ich fragte was ich denn hätte bekam ich auch prompt eine Antwort auf Chinesisch. Verstanden hab ichs natürlich nicht. Also versuchte der gute Mann mir das ganze aufzuschreiben. Wenigstens lesen wird der komische Ausländer ja wenigstens können...ob ich bis heute genau weiß was ich hatte kann sich ja jeder selber denken.
Als nächstes wurde ich dann zur hauseigenen Apotheke geschickt wo ich meine Medizin bekam. Am einen Schalter musste ich zahlen um zum nächsten zu gehen wo die Pillenausgabe war. Ich bekam Antibiotika und zwei andere Medikamente von denen ich nicht genau weiß was es war. Insgesamt durfte ich von da an die nächsten Tage lang 3 x 8 Tabletten pro Tag schlucken. Unter 15 Minuten war ich aus dem Laden wieder raus und hatte meine Medizin und Arztbesuch für sagenhafte 3.60 Euro bekommen. Geholfen hat das ganze aber sehr rasch und schon nach ein paar Stunden ging es mir merklich besser. Mit dem Bus ging es dann weiter nach Lijiang wo ich am nächsten Tag die anderen wieder treffen sollte.
MEHR BILDER
Als nächstes wurde ich dann zur hauseigenen Apotheke geschickt wo ich meine Medizin bekam. Am einen Schalter musste ich zahlen um zum nächsten zu gehen wo die Pillenausgabe war. Ich bekam Antibiotika und zwei andere Medikamente von denen ich nicht genau weiß was es war. Insgesamt durfte ich von da an die nächsten Tage lang 3 x 8 Tabletten pro Tag schlucken. Unter 15 Minuten war ich aus dem Laden wieder raus und hatte meine Medizin und Arztbesuch für sagenhafte 3.60 Euro bekommen. Geholfen hat das ganze aber sehr rasch und schon nach ein paar Stunden ging es mir merklich besser. Mit dem Bus ging es dann weiter nach Lijiang wo ich am nächsten Tag die anderen wieder treffen sollte.
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Urlaubsbericht: Lijiang
Lijiang liegt weiter nördlich und noch einmal höher als Dali. Auch hier gibt es eine sehr schöne Altstadt, die komplett zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Überall schlängeln sich kleine Bäche durch die Stadt und die altertümlichen Häuser sehen auch sehr nett aus. Besonders schön wird das ganze wenn nachts alles mit roten Laternen beleuchtet ist. Auch hier wird das Geld mit den Minderheiten verdient. In diesem Fall die Naaxi. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen und in einem Naaxi-Courtyard Hostel genächtigt. Leider wurde meine Krankheit schlimmer und lag dank Fieber Abends schon früh im Bett.
Urlaubsbericht: Dali
Von Xishuanbanna aus ging es mit dem Flieger weiter nach Dali in den Norden Yunnans. Zuerst wurde gescherzt welche Fluggesellschaft es wohl werden sollte, weil wir nicht online sondern bei einem Cafe im Ort gebucht hatten. Doch dann rollte ca. eine Stunde vor Abflug doch tatsächlich die Lucky Air, die hier und da im Onlineportal Elong.com auftaucht aufs Flugfeld. Unsere Freude hielt sich in Grenzen ;). Gelandet sind wir aber ca 1h später trotzdem.
Dali befindet sich am Erhai Lake und hat eine sehr schöne Altstadt. Wir vebrachten den Tag damit durch die Altstadt zu ziehen und den Tag sehr entspannt angehen zu lassen. Leider meldete sich zum ersten mal im Urlaub mein Magen, so dass ich doch eher eingeschränkt war.
In China gibts es insgesamt 56 Minderheiten. Das lernen die Kinder schon in der Schule. Und der gemeine Han Chinese schaut sich die Minderheiten auch sehr gern mal an. Was dazu führt, dass es ganze Dörfer gibt in denen die Leute traditionelle Gewänder tragen und Sachen verkaufen. Für die Chinesen ist dies eine Art Vergnügungspark. Und was kann es dort schöneres geben als sich auch einmal in diesen Gewändern fotographieren zu lassen. Was dem Europäer wundern lässt ist für den Chinesen aber ein wirklich schöner Ausflug (Hao Wan!).
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Dali befindet sich am Erhai Lake und hat eine sehr schöne Altstadt. Wir vebrachten den Tag damit durch die Altstadt zu ziehen und den Tag sehr entspannt angehen zu lassen. Leider meldete sich zum ersten mal im Urlaub mein Magen, so dass ich doch eher eingeschränkt war.
In China gibts es insgesamt 56 Minderheiten. Das lernen die Kinder schon in der Schule. Und der gemeine Han Chinese schaut sich die Minderheiten auch sehr gern mal an. Was dazu führt, dass es ganze Dörfer gibt in denen die Leute traditionelle Gewänder tragen und Sachen verkaufen. Für die Chinesen ist dies eine Art Vergnügungspark. Und was kann es dort schöneres geben als sich auch einmal in diesen Gewändern fotographieren zu lassen. Was dem Europäer wundern lässt ist für den Chinesen aber ein wirklich schöner Ausflug (Hao Wan!).
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Urlaubsbericht: Xishuanbanna
Die nächste Station unserer Reise war Xishuanbanna direkt an der Grenze zu Laos. Dort genossen wir mehrere Tage die Südostasiatische Flair und trafen auf die Gruppe um Henning (Daniel, Jo, Uli) und für wenige Stunden auch auf Svenson und Heiko. Zufällig trieben wir uns alle zur selben Zeit in der Stadt Jinghong herum. Xishuanbanna erinnert von den Leuten und der ganzen Atmosphäre eher an Thailand oder andere Länder in Südostasien. Auch die Straßenschilder sind zweisprachig gehalten und kann deutlich erkennen, dass die meisten Menschen der Dai-Minderheit angehören.
Am ersten Tag liehen wir uns Fahrräder und erkundeten die Umgebung entlang des Mekong, was zu einer 60 km Fahrradtour durch die Kautschuk Plantagen und Reisfelder führte. Am Ende konnte kaum einer von uns noch sitzen und die letzten Kilometer die Berge hoch und runter wurden nicht nur für mich zu Qual. Zu sehen gab es aber wunderschöne Landschaften.
Die nächsten zwei Tage verbrachten wir mit einer Trekkingtour durch die Region. Wir wurden von einem Guide durch die Tee- und Kautschukplantagen und durch den Urwald geführt. Geschlafen haben wir dann nachst in einem kleinen Dorf bei einer Familie auf dem Wohnzimmerboden. Geschlafen habe ich nicht wirklich viel, was aber viel mehr daran lag, dass Jörn von der einen Seite gescharacht und Uli von der anderen Seite gehustet hat als an dem harten Boden. Mr. Rush ( unser Guide) erzählte uns viele interessante Geschichten und hatte teilweise auch eher kritische Ansichten, was wir bis jetzt so auch noch nicht erlebt hatten. Nachts saßen Jörn und ich noch mit der Familie und Mr. Rush am Feuer und wir wunderten uns warum wir das Chinesisch das gesprochen wurde so gut verstehen konnte. Aber wurde uns erklärt, dass Putonghua (Hochchinesisch) dort quasi auch nur als Fremdsprache in der Schule gelernt wird und da der Guide ursprünglich nicht aus dieser Gegend kommt und die beiden so keine andere Wahl hatten als sich mit leichten Vokabeln und sehr langsam zu unterhalten. Gelernt haben wir auch dass der chinese eine besondere Verbindung zur Brandrodung hat... Nebenbei erklärte Mr. Rush uns, dass die Kautschukbäume nach 30 Jahren "gefällt und neu geplfanzt werden müsse" und deutete dabei auf die verkohlten Überreste auf einem Berg. Man ann es die ganze Zeit überall qualmen sehen. Es vergeht kaum eine Busfahrt auf der man nicht einen Bauer sein Feld anstecken sieht.

Das Dorf in dem wir übernachtet haben
Am ersten Tag liehen wir uns Fahrräder und erkundeten die Umgebung entlang des Mekong, was zu einer 60 km Fahrradtour durch die Kautschuk Plantagen und Reisfelder führte. Am Ende konnte kaum einer von uns noch sitzen und die letzten Kilometer die Berge hoch und runter wurden nicht nur für mich zu Qual. Zu sehen gab es aber wunderschöne Landschaften.
Die nächsten zwei Tage verbrachten wir mit einer Trekkingtour durch die Region. Wir wurden von einem Guide durch die Tee- und Kautschukplantagen und durch den Urwald geführt. Geschlafen haben wir dann nachst in einem kleinen Dorf bei einer Familie auf dem Wohnzimmerboden. Geschlafen habe ich nicht wirklich viel, was aber viel mehr daran lag, dass Jörn von der einen Seite gescharacht und Uli von der anderen Seite gehustet hat als an dem harten Boden. Mr. Rush ( unser Guide) erzählte uns viele interessante Geschichten und hatte teilweise auch eher kritische Ansichten, was wir bis jetzt so auch noch nicht erlebt hatten. Nachts saßen Jörn und ich noch mit der Familie und Mr. Rush am Feuer und wir wunderten uns warum wir das Chinesisch das gesprochen wurde so gut verstehen konnte. Aber wurde uns erklärt, dass Putonghua (Hochchinesisch) dort quasi auch nur als Fremdsprache in der Schule gelernt wird und da der Guide ursprünglich nicht aus dieser Gegend kommt und die beiden so keine andere Wahl hatten als sich mit leichten Vokabeln und sehr langsam zu unterhalten. Gelernt haben wir auch dass der chinese eine besondere Verbindung zur Brandrodung hat... Nebenbei erklärte Mr. Rush uns, dass die Kautschukbäume nach 30 Jahren "gefällt und neu geplfanzt werden müsse" und deutete dabei auf die verkohlten Überreste auf einem Berg. Man ann es die ganze Zeit überall qualmen sehen. Es vergeht kaum eine Busfahrt auf der man nicht einen Bauer sein Feld anstecken sieht.
Das Dorf in dem wir übernachtet haben
Unser letzter Tag in Xishuanbanna war auf jeden Fall eins der Highlights dort. Uns wurde von Heiko und Sven empfohlen eine Fahrradtour zu einem Wasserfall im Dschungel zu machen. Wir hatten aber wohl überhört, dass der Weg dorthin größtenteils aus Schotterpiste bestand. Im Nachhinein weiß ich nicht ob der Weg den Berg hoch oder runter schlimmer war. Nach ca. 3 Stunden kamen wir ziemlich fertig in einem kleinen Dorf an, von wo aus es noch einmal ca. 1 h durch den Dschungel ging. Geführt wurden wir von 3 kleinen Jungs die sich ein wenig dazu verdienen wollten. Am Wasserfall angekommen packten wir erstmal unsere Badehose aus und sprangen hinein. Das Wasser war aber so eiskalt, dass es bei wenigen Sprüngen blieb.
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